polipetti
Sand
rieselt durch
Zehen meine Hutkrempe
berührt den Horizont taucht
in fernes Wasser lässt Ozeandampfer
in blauer Weite verschwinden Sonne weckt
Glücklichsein Wein spiegelt wolkenlose Freiheit
da kommen die polipetti
*
Schöner Traum
blumenblau
riecht die Luft
streift duftgelb
ums Haus
ich fühl mich
selbstgrün
flatter lustiggrau
hinweg
ins weltrot
winzigbraun
bleibt zurück
sei´s drum
zappelgold geht verloren
lichtschwarz trägt mich sanft
*
Schwarz wie Glas
traurig wie ein Lächeln
einsam wie fallende Regentropfen
so wollte mein zweiter Gedanke sein
Da dachte ich den lieber nicht !
*
Zeitweise
Zeitweise zeigt die Zeit
ein unmögliches Verhalten
Dann beachte ich sie einfach nicht !
*
Lauf nicht weg
Wenn die Lichternis
zur Denkelheit wird
dann halt mich fest
wir lehnen uns aufs Finstersims
und betrachten zusammen
das Weltenleuchten
*
Einsam
Bei der Einsamkeit
hatte ich angeklopft
Doch die vergnügte sich
mit der Traurigkeit
Da kehrte ich um
und ließ sie allein
*
Worte
Unsere Worte ertrinken
in den Pfützen der Unvergesslichkeit
aber im Rinnstein der Zeit
tauchen sie immer wieder auf
Denn kein Wort
geht je verloren !
*
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